Forged Carbon: Innovation und Anwendung in der Industrie 2026

Forged Carbon: das Material der Zukunft erobert 2026 die Industrie

Berlin, 8. Mai 2026 – Forged Carbon, der smaragd-schwarze Verbundstoff aus gehackten Kohlefasern und Harz, feiert sein Comeback. Nach dem Durchbruch bei Lamborghini und Range Rover wird es nun in E-Autos und Smartphones zum Standard. Experten prognostizieren, dass es bis 2030 20 % Gewicht in Premiumsegmenten einsparen könnte.

Revolutionärer Herstellungsprozess

Forged Carbon unterscheidet sich von klassischem Carbon-Gewebe dadurch, dass Fasern von 3 bis 15 mm mit Epoxidharz vermengt und unter Hochdruck im Autoklav gepresst werden – ein Prozess, der als „Formed in Place“ (FIP)-Technik bekannt ist. Das Ergebnis ist ein marmoriertes, einzigartiges Muster und variable Wandstärken, die sich ideal für komplexe Formen eignen. Studiostaack warnt: „Nicht stabiler, aber formbarer“. Neu ist zudem, dass recycelte Fasern es nachhaltiger machen.

Rekord-leicht, brutal stark

Forged Carbon ist fünfmal leichter als Stahl und dreimal als Titan – ideal für Karosserien. Der Range Rover Sport SV Carbon wurde beispielsweise auf der Monterey Car Week vorgestellt. Ist die Festigkeit gleichmäßig isotrop in alle Richtungen, eignet es sich perfekt für stoßbelastete Teile. YouTube-Analysen fragen: „Wonder Material or Hype?“ Doch die Fakten sprechen dafür: KTM und HF Carbon setzen das Material bei Motorrädern ein.

Boom in Branchen

Im Automobilbereich zieren neue SV-Editionen Forged-Details wie Auspuff und Flügel. Im Uhrenbereich entstehen leichtere Luxusgehäuse, und im Sportsektor finden sich Forged Carbon Anwendungen in Golfschlägern und Rädern. Der DIY-Markt explodiert, und PHD-24 verkauft Flakes für Bastler. ChinaCarbonFibres bezeichnet es als das „nächste große Ding“ in Elektrofahrzeugen.

Zukunftsausblick: mögliche Potenziale und Herausforderungen

Patente, wie die von Hexcel, sichern den technologischen Vorsprung, während durch Skalierung die Preise sinken. Allerdings könnte die kürzere Faserlänge die Zugfestigkeit mindern. Eine mögliche Lösung: 3D-Druck-Hybride, bei denen Forged Carbon die Grundlage für „Carbon 2.0“ bildet. Bleiben Sie dran – die nächste große Enthüllung erwartet uns auf der Genfer Automobilsalon.