BMW statt Audi? Neue Gerüchte um FC Bayern-Sponsorwechsel
Der FC Bayern München steht möglicherweise vor einem bedeutenden Sponsorwechsel: Es gibt neuerliche Spekulationen, dass BMW den langjährigen Automobil-Partner Audi ablösen könnte. Berichte der „Bild“-Zeitung sowie Insiderinformationen werfen ein neues Licht auf die Verhandlungen, die den Fuhrpark von Stars wie Manuel Neuer und Joshua Kimmich erheblich beeinflussen könnten.
Hintergründe zum Audi-Engagement
Seit dem Jahr 2002 ist Audi der offizielle Fahrzeuglieferant des FC Bayern München und besitzt 8,33 Prozent an der FC Bayern AG, mit einem Vertrag, der bis 2029 läuft. Dennoch kursieren Gerüchte, dass BMW eine Übernahme dieser Anteile sowie eine Partnerschaft in Erwägung zieht, ähnlich den Verhandlungen, die 2019 abgebrochen wurden. Der bemerkenswerte wirtschaftliche Unterschied liegt in den Summen: BMW plant, über zehn Jahre hinweg 800 Millionen Euro zu investieren – das Doppelte der bisherigen Audi-Vereinbarung.
BMW: Nicht nur im Basketball aktiv
Es sei angemerkt, dass BMW bereits im Basketball eine aktive Rolle spielt – seit 2023 ist die Basketballabteilung des FC Bayern unter dem Namen BMW Park bekannt, wobei eine Flotte der iX-Modelle genutzt wird. Zudem bestätigte Edmund Stoiber, Mitglied des Aufsichtsrats, im Jahr 2023 gegenüber dem „Manager Magazin“, dass es bereits eine Absichtserklärung gibt, mit der BMW ab 2025, oder möglicherweise früher, in den Fußballbereich einsteigen soll.
Die aktuelle Sponsorenlandschaft
Momentan bleibt Audi als Sleeve-Sponsor mit einem Jahresbeitrag von 50 Millionen Euro auf den aktuellen Sponsorenlisten (gemäß SponsorGecko), neben adidas und der Telekom, die ebenfalls zu den Top-Partnern zählen. Die offizielle Seite schweigt indes zu den Gerüchten, während der Club stets auf die laufenden Verträge verweist und keine Stellungnahme abgibt.
Was diese Entwicklungen für den FC Bayern bedeuten könnten
Ein möglicher Wechsel zu BMW könnte dem FC Bayern München höhere Einnahmen bescheren, denn das Gesamt-Sponsoring liegt derzeit bei etwa 178 Millionen Euro jährlich. Auf der anderen Seite müsste Audi für seine Anteile eine Abfindung erwarten. Für viele Fans könnte ein solcher Wechsel ein Déjà-vu sein; denn bereits 2019 war BMW kurz davor, diesen Schritt zu verwirklichen. Es bleibt abzuwarten, ob die „Münchner Fußballer“ bald in Fahrzeugen mit dem BMW-Logo unterwegs sein werden.
