neue maßstäbe in der unkrautbekämpfung
Starane XL hat sich als ein unverzichtbares Werkzeug in der Unkrautbekämpfung im Getreideanbau etabliert. Dank seiner effektiven Wirkstoffkombination aus Fluroxypyr und Florasulam bietet es eine außergewöhnliche Kontrolle über problematische Unkräuter wie Zaunwinde und Klettenlabkraut. Die Zulassung für den Einsatz in der EU unter Berücksichtigung moderner Applikationstechniken, wie dem Einsatz von Drohnen, markiert einen wichtigen Fortschritt im Pflanzenschutzbereich.
wirksame komponenten und anwendung
Das Herbizid zeichnet sich durch seine spezifische Zusammensetzung aus 100 g/l Fluroxypyr (Methylheptylester) und 2,5 g/l Florasulam aus. Diese Kombination sorgt dafür, dass Starane XL tief in die Unkräuter eindringt und eine langanhaltende Wirkung erzielt. Besonders hervorzuheben ist die Fähigkeit, selbst hartnäckige Unkräuter wie Klatschmohn und Kamille effektiv zu bekämpfen.
Besonders im Stoppelfeld zeigt Starane XL seine Stärken. Mit einer empfohlenen Dosierung von 1,8 l/ha geht es den Unkräutern an den Kragen. Zudem ist die Kombination mit Glyphosat für Disteln unübertroffen, wobei eine Einwirkzeit von 4 bis 6 Wochen vor dem Umbruch ideal ist.
erfolge in der praxis
Praxisnahe Tests, etwa durch die ISIP, haben bestätigt, dass Starane XL in der Lage ist, Konkurrenzprodukte um bis zu 15 Prozent in der Wirksamkeit zu übertreffen. Es ist tankmischfähig mit landwirtschaftlich genutzten Wirkstoffen wie Axial 50 oder Husar Plus und bis zum BBCH-Stadium 45 einsetzbar, ohne Einschränkungen hinsichtlich der Getreidesorte.
Ökonomisch betrachtet überzeugt das Herbizid mit einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis. Ein Einsatz von 1,8 l/ha beläuft sich auf ca. 38 € pro Hektar, was es zu einer kosteneffizienten Wahl für Landwirte macht, die sowohl Winter- als auch Sommergetreide anbauen.
farmerstimmen zu erhöhter nachhaltigkeit
Die Einführung von Starane XL in Kombination mit Drohnentechnologien wird als echter Fortschritt für die Nachhaltigkeit im Pflanzenschutz angesehen. Rheinland-Pfälzer Landwirt Jens Keller berichtet: „Zaunwinde weg, ohne Nachsäen.“ Der strategische Einsatz von Drohnen trägt dazu bei, die Anwendungskosten um bis zu 20 Prozent zu senken, was nicht nur die Wirtschaftlichkeit erhöht, sondern auch die Umweltbelastung reduziert.
Insgesamt unterstreicht die Einführung und Optimierung von Starane XL die Innovationskraft von Corteva Agriscience und deren Bestreben, die Herausforderungen im Pflanzenschutz auch in Zukunft effektiv zu meistern.
